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AuĂerparlamentarische Opposition
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AuĂerparlamentarische Opposition (kurz APO) beschreibt eine Opposition (lateinisch oppositio âEntgegensetzungâ), die auĂerhalb des Parlamentes stattfindet, weil die APO entweder durch die im Parlament vertretenen oder sonstigen Parteien (noch) kein Sprachrohr hat oder auch nicht haben will.cite-ref-1[1]
Contents
⢠Siehe auch
⢠Literatur
⢠Weblinks
⢠Einzelnachweise
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Situation in Deutschland
Eine auĂerparlamentarische Opposition kann sich in der Bundesrepublik Deutschland vor allem auf die Grundrechte Meinungsfreiheit, Pressefreiheit und Versammlungsfreiheit berufen, um ihre Forderungen Ăśffentlich darzustellen. Neue politische StrĂśmungen beginnen ihre Arbeit meist erst auĂerhalb der Parlamente und kommen etwa Ăźber ein Landesparlament unter Umständen bis in den Deutschen Bundestag oder sogar bis in die Bundesregierung Deutschlands. Ein Beispiel fĂźr diesen Weg ist die Partei Die GrĂźnen, die im Januar 1980 entstand und später als BĂźndnis 90/Die GrĂźnen in einer Koalition mit der SPD von 1998 bis 2005 die Bundesregierung stellte, sowie erneut zwischen 2021 und 2025 in einer Koalition mit der SPD und der FDP.cite-ref-2[2]
Die APO in den 1960er Jahren
In der Bundesrepublik Deutschland verstärkte sich ab Mitte der 1960er Jahre mit der Studentenbewegung, die mit der APO oft synonym gesetzt wird, die bis dahin bedeutendste auĂerparlamentarische Opposition in Deutschland (die sich selbst im KĂźrzel APO benannte). Ihre besonders von den Universitätsstädten ausgehenden Aktivitäten erreichten in den Jahren 1967 und 1968 ihren HĂśhepunkt. Die häufig in Bezugnahme auf diese Zeit ihrer Hochphase auch 68er-Bewegung genannte studentische APO wurde getragen durch den Sozialistischen Deutschen Studentenbund (SDS), aber auch durch andere Gruppen wie den Republikanischen Club (RC), der insbesondere in West-Berlin eine SchlĂźsselrolle spielte.cite-ref-3[3]
Die APO entwickelte sich aus der Opposition gegen die seit 1966 regierende sog. groĂe Koalition aus CDU und SPD unter Bundeskanzler Kurt Georg Kiesinger (CDU) und die von dieser Regierung geplante Notstandsgesetzgebung, die letztlich gegen die Proteste der APO und das Votum der einzigen kleinen Oppositionspartei FDP durchgesetzt wurde. Die somit nahezu fehlende Opposition im Deutschen Bundestag und das verbreitete GefĂźhl, durch keine der im Bundestag befindlichen Parteien angemessen vertreten zu werden, begĂźnstigte das Erstarken der auĂerparlamentarischen Opposition.
Des Weiteren forderte die APO eine Demokratisierung der Universitätspolitik (ein Motto der Studentenbewegung, das die Verkrustung der Strukturen an den Hochschulen aufzeigen sollte, lautete: âUnter den Talaren â Muff von 1000 Jahrenâ). Man warf der Elterngeneration, die sich nur fĂźr wirtschaftlichen Wiederaufbau interessiere, eine gesellschaftliche Verdrängung der Verbrechen des Nationalsozialismus vor und insbesondere die Tatsache, dass immer noch ehemalige Nationalsozialisten in hohen und hĂśchsten Ămtern saĂen. Die APO kritisierte die Notstandgesetzgebung mit ihrer weitgehenden Entrechtung und Kontrolle der BĂźrger im Eventualfall, die die Assoziation an den Faschismus weckten. AuĂerdem schloss sie sich den weltweiten Protesten gegen den âwestlichen Imperialismusâ sowie die wachsende Gefahr eines Atomkrieges durch die atomare AufrĂźstung der reichen Industrienationen, insbesondere der USA, und dem Protest gegen den Vietnamkrieg an und solidarisierte sich mit der nordvietnamesischen Guerilla gegen die USA. Neben anderen Protagonisten der revolutionären Befreiungsbewegungen der sogenannten Dritten Welt, wie zum Beispiel Fidel Castro und Che Guevara, fungierten auch der AnfĂźhrer der vietnamesischen Revolution und BegrĂźnder der vietnamesischen kommunistischen Partei, Ho Chi Minh, sowie Mao Tse-Tung, der in China die Kulturrevolution eingeleitet hatte, als Galionsfiguren auf Protestmärschen. Allerdings kritisierten einflussreiche StudentenfĂźhrer wie beispielsweise Rudi Dutschke und Hans-JĂźrgen Krahl nicht nur den mangelhaft vorangetriebenen Demokratisierungsprozess im Westen, sondern zugleich den durch BĂźrokratismus verfälschten Kommunismus im Osten, insbesondere den Sowjetkommunismus, der sich ohnehin durch die mĂśrderische stalinistische Ăra diskreditiert hatte.
Sehr bald waren es nicht nur einzelne Politikfelder, in denen die Studentenbewegung in die gesellschaftliche Diskussion eingriff. Sie weitete ihre Kritik aus und forderte grundsätzliche gesellschaftliche Veränderungen in einem sozialistisch-revolutionären Sinn. Neue Formen des Zusammenlebens wurden ausprobiert, ebenso wie neue Formen des Protests und der politischen Aktion. Hierbei machte besonders die âKommune Iâ mit WortfĂźhrern wie Fritz Teufel, Dieter Kunzelmann und Rainer Langhans von sich reden. Ihre politischen Happenings und Aktionen fĂźhrten mehrfach zu Gerichtsverfahren, die ebenfalls als Plattform fĂźr spektakuläre Protest-Auftritte genutzt wurden.
UnterstĂźtzung und theoretische Orientierung fand die APO teilweise auch durch Intellektuelle und Philosophen wie etwa Ernst Bloch, Theodor W. Adorno, Herbert Marcuse, den Vertreter des franzĂśsischen Existenzialismus Jean-Paul Sartre und andere (vgl. auch Frankfurter Schule und Kritische Theorie).
Insgesamt blieb die westdeutsche APO im Wesentlichen auf eher junge Menschen wie Studenten und Schßler beschränkt. Sie konnte in der Arbeiterschaft und im bßrgerlichen Milieu der Bundesrepublik Deutschland kaum Fuà fassen. Einige Chronisten der Zeit, wie zum Beispiel Jutta Ditfurth, widersprechen dieser These jedoch und beziehen die Arbeiterschaft (Auszubildende etc.) mit in die politische Bewegung ein.
Dies war in Frankreich anders. Dort kam es zeitweise zu Solidarisierung der Gewerkschaften mit der Studentenbewegung, was im Mai 1968 zu einer beinahe revolutionären Situation und im Gefolge von schweren Unruhen, StraĂenkämpfen und Massenstreiks zu einer Staatskrise fĂźhrte. Einem der Protagonisten der deutschen und der franzĂśsischen APO, dem deutsch-franzĂśsischen Aktivisten und späteren GrĂźnen-Politiker Daniel Cohn-Bendit, wurde 1968 auf Initiative von Staatspräsident Charles de Gaulle zeitweilig die Wiedereinreise nach Frankreich verweigert.
Weitere Mitglieder der APO waren Joseph âJoschkaâ Fischer, BundesauĂenminister von 1998 bis 2005, und Matthias Beltz (â 2002), ein in den späten 1970er und 1980er Jahren bekannter Kabarettist.
Verschärfung des Konflikts
Ein Wendepunkt in der Geschichte der deutschen APO trat ein, als am 2. Juni 1967 während der Demonstrationen gegen den Staatsbesuch des persischen Schahs Mohammad Reza Pahlavi der Student Benno Ohnesorg vom Polizisten Karl-Heinz Kurras in West-Berlin erschossen wurde. Die Studentenbewegung radikalisierte sich, wurde zunehmend militanter und wandte sich verstärkt gegen die Springer-Presse, namentlich die Bild-Zeitung, die fßr die aufgeheizte Stimmung gegen die APO in der BevÜlkerung verantwortlich gemacht wurde. Ein knappes Jahr nach dem Tod von Benno Ohnesorg wurde einer der prominentesten Wortfßhrer des SDS, Rudi Dutschke, von dem Arbeiter Josef Bachmann durch Pistolenschßsse ebenfalls in West-Berlin schwer verletzt. Dutschke ßberlebte das Attentat, starb aber 1979 an den Spätfolgen der Verletzungen, die eine Epilepsie bei ihm verursacht hatten.
Nach 1969 spielte die APO in der bisherigen Form keine nennenswerte Rolle mehr in der Bundesrepublik Deutschland, wenngleich es auch weiterhin auĂerparlamentarische Oppositionsaktivitäten gab. Neue soziale Bewegungen griffen seit den 1970er Jahren zumindest einzelne Politik- und Gesellschaftsbereiche auf, die teilweise auch schon durch die Studentenbewegung thematisiert worden waren. Neu hinzu kamen ab den 1970er Jahren die Themenbereiche und auĂerparlamentarischen Aktionsfelder Umweltschutz (Ăkologie, Ăkobewegung) und Atomenergie (Atomkraftgegner), in denen sich auch viele ehemalige APO-Aktivisten wiederfanden.
Ende des SDS bis zur GrĂźndung der GrĂźnen, Ende 1960er Jahre bis zur Gegenwart
Der SDS spaltete sich nach 1968 auf. Es entstanden verschiedene miteinander konkurrierende linke Zirkel und kleine kommunistische Splitterparteien (K-Gruppen), die in der politischen Landschaft, zumindest auf parlamentarischer Ebene, ohne nennenswerten Einfluss blieben.
Der von Rudi Dutschke propagierte âMarsch durch die Institutionenâ wurde in gewisser Weise von jenen umzusetzen versucht, die um 1980 die Partei âDie GrĂźnenâ (heute: BĂźndnis 90/Die GrĂźnen) als eine Organisationsform der Anti-Atomkraft-, der Friedensbewegung und anderer neuer sozialer Bewegungen der 1970er und 1980er Jahre bildeten. Deren GrĂźnder waren teilweise schon in der APO aktiv. 1983 wurden die GrĂźnen in den Deutschen Bundestag gewählt, wo sie sich als parlamentarische Spielart der âBewegungâ verstanden, dabei ihre Wurzeln und ihren Schwerpunkt zunächst weiterhin in den Neuen Sozialen Bewegungen sahen. Innerhalb weniger Jahre etablierten sich Die GrĂźnen zusehends als parlamentarische Kraft. Schon in der Anfangsphase nach der ParteigrĂźndung spaltete sich ein rechtskonservativer ParteiflĂźgel ab. Grundlegende Konflikte zwischen sogenannten âFundisâ (Fundamentalisten) und âRealosâ (Realpolitikern) fĂźhrten jedoch bis heute, vor allem Anfang der 1990er Jahre, zu Austritten prominenter Ăkosozialisten aus der Partei. Die damit einhergehende Anpassung und zunehmende Kompromissbereitschaft der GrĂźnen gegenĂźber den herkĂśmmlichen gesellschaftspolitischen Strukturen brachte den GrĂźnen einerseits einen verstärkten Wählerzuwachs, andererseits einen bis in die Gegenwart zunehmenden Widerspruch in den auĂerparlamentarischen Bewegungen ein, auf die sie sich einst beriefen â und dies bis heute teilweise noch immer tun. Insbesondere seit sie als BĂźndnis 90/Die GrĂźnen ab 1998 in der Koalition mit der SPD an der Bundesregierung beteiligt waren und in dieser Koalition auch originäre Themen und Anliegen der ehemaligen APO in den Augen Vieler nicht mehr oder zu wenig vertraten, richteten sich zunehmend Demonstrationen der neuen auĂerparlamentarischen Bewegungen auch gegen die Politik der GrĂźnen, vor allem nach deren Zustimmung zur Kriegsbeteiligung im Kosovokrieg (1999) und dem Afghanistan-Krieg (2002).
Radikalisierte Splittergruppen
Ein kleiner Teil von APO-Aktivisten um Andreas Baader, Gudrun Ensslin und anderen, zu denen später auch die Journalistin Ulrike Meinhof stieĂ, ging nach einigen Brandanschlägen auf Kaufhäuser unter anderem in den illegalen Untergrund und organisierte als Rote Armee Fraktion (RAF) den âbewaffneten Widerstandâ. BankĂźberfälle, EntfĂźhrungen und schlieĂlich auch Mordanschläge auf Protagonisten der deutschen Wirtschaft, Politik und Justiz gingen bis in die 1980er Jahre auf das Konto der RAF und anderer ähnlicher Untergrundgruppen wie etwa der âBewegung 2. Juniâ oder der Revolutionären Zellen (RZ).
AuĂerparlamentarische Opposition und Massenbewegungen ab den 1980er Jahren
Als Gegenbewegung zu den GrĂźnen, die einen parlamentarischen Weg wählten, etablierten sich in den 1980ern die âAutonomenâ auĂerhalb der Parlamente u. a. in den Bereichen Anti-Atomkraft, soziale Kämpfe, Mieterrechte und internationale Solidarität. Diese sind im Laufe der Jahrzehnte in alle Bereiche der auĂerparlamentarischen Opposition Ăźbergegangen. Um den Einfluss einer neuen Opposition zu verringern und diese zu kontrollieren, floss in den letzten Jahrzehnten viel Geld in âNichtregierungsorganisationenâ in seltenen Fällen wurden exponierten Personen Posten und Mandate angeboten. Teilweise werden Aktivitäten der APO gar von staatlichen Einrichtungen gekontert bzw. adaptiert. Anfang bis Ende der 1990er Jahre entwickelte sich eine starke antifaschistische Bewegung, siehe âNeue Soziale Bewegungenâ. Im Falle Sven Giegold, eines MitbegrĂźnders von Attac Deutschland, gelang es, eine auĂerparlamentarische Person der 1990er APO fĂźr die GrĂźnen ins Europaparlament zu holen. Attac verlor daraufhin an Einfluss und wurde z. B. von âOccupy Germanyâ beerbt. Inzwischen haben die GrĂźnen kaum noch Einfluss auf entscheidende Bewegungen auĂerhalb der Parlamente, dennoch gehĂśrten sie immer zu den Profiteuren in Form von Wählerstimmen. Ein Missverständnis zwischen Aktivisten der APO und deren Sympathisanten. Im Spannungsfeld APO / Parlament wurde die Piratenpartei Deutschland stark; diese brachten es aus dem Stand auf Ăźber 30.000 Mitglieder und in mehrere Parlamente.
Wie die Proteste gegen Stuttgart 21 (oben bleiben!) und beispielsweise auch Hamburg im Winter 2013/14 (KlobĂźrstenrevolte) belegen, ist die âAPOâ in der BevĂślkerung inzwischen weit verankert und es kommt zum Teil zu wirklichen Volksbewegungen vor allem in den urbanen Zentren, ohne dass Parteien des Parlaments Einfluss auf diese Bewegungen hätten. In Wahlergebnissen haben zuletzt noch GrĂźne von diesen Bewegungen in Form von Wahlstimmen profitiert, werden aber längst nicht mehr als parlamentarischer Arm der auĂerparlamentarischen Bewegungen begriffen. In Grundpositionen zu Wirtschafts- und Sicherheitsfragen, so belegen Umfragen und Studien, isolieren sich die parlamentarischen Parteien immer weiter von wesentlichen Positionen in der BevĂślkerung. Die parlamentarischen Parteien kĂśnnen ihren Grundanspruch, die politische Willensbildung des Volkes zu bestimmen, immer weniger umsetzen. Das Parlament nimmt die Belange der Wählerschaft inzwischen nur noch als ein bestenfalls gleichberechtigtes Interesse beispielsweise zu den Interessen militärischer BĂźndnispartner, Wirtschaftslobbyisten, Judikativlobbyisten, Exekutivlobbyisten, auĂenpolitischen Richtlinien, Staatsräson und ähnlich wahr, dies wird mit zunehmender Entfremdung quittiert. Soweit die VorwĂźrfe der auĂerparlamentarischen Opposition gegenĂźber den etablierten Parteien.
Um politische Bewegungen zu stärken, bedarf es mitgliedsstarker in der BevĂślkerung verankerter Parteien. Dies hat noch keine APO geschafft ohne parlamentarisch zu werden, lediglich die verbotene SRP und die ebenfalls verbotene KPD waren sehr einflussreiche und starke politische auĂerparlamentarische Parteien, aufgrund des Verbotes unfreiwillig. Die K-Gruppen der 1970er Jahre gingen zum Teil in den GrĂźnen und später in den Linken auf. Die Kommunistische Partei Deutschlands des kommunistischen Manifestes war 1848 als auĂerparlamentarische internationalistische politische Kraft gegrĂźndet worden. Die Suffragetten waren ebenfalls notgedrungen auĂerparlamentarisch, da es zu deren Zeit kein Frauenwahlrecht gab. In der TĂźrkei sind beispielsweise heute auch viele der in der APO aktiven Parteien verboten.
Die APO und die Staatssicherheit
Die Aufarbeitung der Akten der ostdeutschen Staatssicherheit hat gezeigt, dass eine Reihe von Mitgliedern der APO Kontakte zur Stasi hatten. Wie die Kontakte zwischen APO und Stasi zu bewerten sind bzw. inwieweit die westdeutsche APO durch die Stasi beeinflusst war, ist in der Forschung umstritten. Hubertus Knabe vertritt die Auffassung, die APO sei von der Stasi unterwandert und wesentlich beeinflusst worden.cite-ref-5[5] Gruppen wie die DKP oder die westdeutsche Friedensbewegung wurden zudem finanziell von der DDR unterstĂźtzt.
Situation in Ăsterreich
Vor der Zweiten Republik ist auĂerparlamentarische Opposition unter den Diktaturen der 1930er Jahre feststellbar: Durch Sozialisten, Kommunisten und Nationalsozialisten im Ständestaat sowie durch Widerstandskämpfer in der Zeit des Nationalsozialismus. In der Regel werden diese jedoch nicht mit dem Begriff beschrieben.
Die auĂerparlamentarische Opposition in der Zweiten Republik war zersplittert, oftmals engagierten sich Initiativen nur fĂźr spezifische Anliegen und vernetzten sich aufgrund von divergierenden politischen Vorstellungen kaum. Den Versuch, grĂśĂere Bedeutung zu erlangen, unternahmen in den 1970ern etwa maoistische und trotzkistische Organisationen.
Studentenproteste
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Hauptartikel
:
Studentenprotest#Ăsterreich
Ăhnlich wie in Deutschland nahm in Ăsterreich ab 1967 die sozialistisch geprägte Studentenbewegung an Fahrt auf. Anliegen waren die Ablehnung von Antisemitismus, Imperialismus und der bĂźrgerlichen Gesellschaftsordnung.cite-ref-0-6-0[6] Diese erste Phase der politischen Auseinandersetzungen zwischen linken Studierenden und dem Staat ebbte ab 1970 ab, nachdem die Regierung Kreisky Mitbestimmungsrechte fĂźr Studierende im Hochschulwesen festgeschrieben hatte.cite-ref-7[7]
Antiautoritärer und pazifistischer Aktivismus
Im anti-autoritären Spirit der 68er engagierte sich ab 1969 eine Gruppe Jugendlicher unter dem Slogan âĂffnet die Heime!â gegen die Situation in Kinder- und Jugendheimen.cite-ref-8[8] Die Mitglieder dieser kommunistischen Bewegung entzogen sich 1972 mehreren Gerichtsprozessen durch Emigration in die Schweiz.cite-ref-9[9]
Vereinzelt kam es zu disziplinären MaĂnahmen gegen Linke, so erhielt der Geschichtslehrer Johann Stadler in MĂźrzzuschlag Unterrichtsverbot, nachdem er einen Artikel Ăźber linke Aktionen in der SchĂźlerzeitung ermĂśglicht hatte. In VĂścklabruck wurde ein SchĂźler nach einer kritischen ĂuĂerung von der Schule ausgeschlossen, beging Selbstmord, jegliches Gedenken wurde an der Schule verboten.cite-ref-0-6-1[6]
Ab Sommer 1968 kursierten in Ăsterreich Vorschläge zur Abschaffung bzw. Reform des Bundesheeres. Das FORVM dokumentierte Schikanen in Kasernen, Leserbriefe und Diskussionen zum gewaltfreien Widerstand. Bei der Nationalratswahl 1970 kandidierte die SPĂ daraufhin mit dem Slogan âSechs Monate Bundesheer sind genugâ und konnte den politischen Erfolg fĂźr sich verzeichnen. In den folgenden zwei Jahren kam es zu weiteren Demonstrationen und Aktionen gegen das Heer, Verteidigungsminister LĂźtgendorf sprach von âgeistig verblendete[n] und von ausländischen Anarchisten gesteuerte[n] HeiĂsporne[n]â. Daraufhin erfolgten in Wien, Linz, Salzburg und Innsbruck Demonstrationen, der VSStĂ forderte: âWeg mit dem Bundesheerâ. Das Ministerium konterte mit Erlässen, die Studenten keinen Aufschub ihres Präsenzdienstes mehr erlaubten, und Soldaten das Tragen von Bärten und langen Haaren verbot. Die Zahl der Wehrdienstverweigerer stieg, 1974 ermĂśglichte die Regierung den Zivildienst (zunächst mit âGewissenskommissionenâ).cite-ref-0-6-2[6]
Ăffentlicher Raum und Hausbesetzungen
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Hauptartikel
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Hausbesetzung#Ăsterreich
Ab 1972 kam es zum Entstehen zwei weiterer politischer Bewegungen: Der Besetzungsbewegung und der Anti-Atomkraft-Bewegung. Erstere wurde durch Architekturstudenten und Kßnstler geprägt, die sich gegen die Abriss- und Verbauungspolitik der Stadt Wien stellten. Ein erster Schauplatz war der Sternwartepark, der 1973 durch einen Neubau verkleinert werden sollte. Eine sich bildende lokale Bßrgerinitiative ßberzeugte Bßrgermeister Felix Slavik zur ersten Volksbefragung in der Stadtgeschichte, in deren Vorfeld sich u. a. die Kronenzeitung fßr den Erhalt der Parkfläche positionierte. Zwei Wochen nach Bekanntgabe des Ergebnisses trat Slavik zurßck.cite-ref-10[10]
Weiterer Ausgangspunkt war das Spittelbergviertel, das seit 1973 unter Denkmalschutz stand, aber im Verfallen begriffen war. Im Sommer 1975 besetzten Anrainer mehrere leerstehende denkmalgeschĂźtzte Biedermeier-Häuser, um den Abriss zu verhindern â unter anderem das Amerlinghaus.cite-ref-11[11] 1976 wurde der ehemalige Auslands-Schlachthof Sankt Marx besetzt, dessen geplanter Abriss eine FortfĂźhrung der âFestwochen-Arena 70â verunmĂśglicht hätte. Aus Verhandlungen der Stadt Wien mit den Besetzern entstand die autonom-basisdemokratische Eventlocation Arena Wien.cite-ref-0-6-3[6] Dieselben Beteiligten erwirkten eine Zusage, den Naschmarkt in seiner damaligen Form zu erhalten und nicht zu schleifen. Auch das Amerlinghaus wurde nach langen Verhandlungen mit dem Stadtrat einem Verein Ăźbergeben. Im selben Jahr formierte sich eine BĂźrgerinitiative, die nach dem Auszug des TGM aus der Währinger StraĂe das dortige, denkmalgeschĂźtzte, Gebäude-Ensemble erhalten wollte. Obwohl die Initiative von der Stadt unterstĂźtzt wurde, besetzten Aktivisten des Vereins WUK 1981 das Gebäude. Im selben Jahr Ăźbergab die Stadt Wien dem Verein die SchlĂźssel.cite-ref-12[12] Den Forderungen der Burggarten-Bewegung (ab FrĂźhling 1979) nach Freiräumen und âRasenfreiheitâ wurde erst nach mehreren Jahren entsprochen. Die Stadt Wien stellte als Konsequenz von 1981 bis 1983 das Kulturzentrum Gassergasse zur VerfĂźgung. In den 1980er Jahren stieg die Zahl der Hausbesetzungen rapide an. Einen Abschluss bildet die Besetzung des Ernst-Kirchweger-Hauses 1990.
Auf Seite der Stadt Wien fßhrten Kulturstadträtin Gertrude FrÜhlich-Sandner und ihr Nachfolger Helmut Zilk den Dialog mit den Initiativen. FrÜhlich-Sandner setzte sich ab 1982 gar fßr die Selbstverwaltung der Rosa Lila Villa ein, obwohl bundesweit noch homophobe Gesetze in Kraft waren.
Anti-Atomkraft-Bewegung
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Hauptartikel
:
Anti-Atomkraft-Bewegung in Ăsterreich
Pläne der Kreisky-Regierung zum Bau eines Atomkraftwerkes in St. Pantaleon lĂśsten erste lokale Proteste aus, ebenso wie im Waldviertel gegen ein geplantes AtommĂźllendlager. Zu einem bundesweiten Engagement wurde jedoch erst der Kampf gegen das Kernkraftwerk Zwentendorf. Zunächst unbemerkt durch die Berufspolitik, entwickelte sich langsam eine Bewegung. SchlieĂlich waren es hunderte Initiativen unterschiedlichster Ausrichtung, die das Kraftwerk ablehnten: NaturschĂźtzer, Katholiken, Maoisten, Wissenschaftler, MĂźtter, Studierende usw. Nachdem auch die ĂVP ihren Standpunkt geändert hatte, beschloss der Nationalrat eine Volksabstimmung Ăźber die Inbetriebnahme des AKW Zwentendorf, die am 5. November 1978 mit 50,47 % eine knappe Mehrheit gegen die Inbetriebnahme brachte.cite-ref-13[13]
Umweltschutzbewegung
Im Dezember 1984 wurden die Hainburger Auen von Umweltaktivist besetzt. Anlass war die geplante Errichtung eines Kraftwerkes, die die Auenlandschaft geflutet hätte. Nach gewaltsamen Auseinandersetzungen mit der Polizei wurde das Projekt nicht umgesetzt. Erst 1986 gelang es Freda Meissner-Blau nach einem Achtungserfolg bei den Präsidentschaftswahlen, mehrere der Gruppierungen hinter sich zu einen und als Die GrĂźnen in den Nationalrat Ăsterreichs zu fĂźhren.cite-ref-0-6-4[6]
Nach starken Verlusten bei der Nationalratswahl 2017 befanden sich die GrĂźnen bis 2019 erneut in auĂerparlamentarischer Opposition.
Siehe auch
⢠Die Transformation der Demokratie (âBibel der APOâ)
⢠Mai-Unruhen (zur Situation 1968 in Frankreich)
Literatur
⢠Otto Wilfert, Gerhard Szczesny: Lästige Linke. Ein Ăberblick Ăźber die auĂerparlamentarische Opposition der Intellektuellen, Studenten und Gewerkschafter. Asche-Verlag fĂźr Politische Texte, Mainz 1968.
⢠APO-Adressbuch, Deutschland, Ăsterreich, Schweiz. Pamphlet-Verlag, MĂźnchen 1969. (Digitalisat)
⢠APO-Press. Informationsdienst fĂźr die AuĂerparlamentarische Opposition. Maringer, MĂźnchen 1968â1969.
⢠Danny Walther: Die âFiedler-Debatteâ oder kleiner Versuch, die âChiffre 1968â von links ein wenig auf-zuschreiben. Leipzig 2007; Abstract und Volltext (Ausgehend von der sog. âFiedler-Debatteâ des Jahres 1968 wird das Spannungsverhältnis von (revolutionärer) Politik, Kunst, Literatur und Ăsthetik umfassend untersucht.).
⢠Die Studentenproteste der 60er Jahre. Archivfßhrer, Chronik. Bibliographie. Hrsg. von Thomas P. Becker und Ute SchrÜder. BÜhlau Verlag, KÜln/Weimar/Wien 2000, ISBN 978-3-412-07700-6.
⢠Boris Spernol: Notstand der Demokratie. Der Protest gegen die Notstandsgesetze und die Frage der NS-Vergangenheit. Klartext-Verlag, Essen 2008, ISBN 978-3-89861-962-2.
⢠Guido Viale: Die Träume liegen wieder auf der Strasse. Offene Fragen der deutschen und italienischen(!) Linken nach 1968. Wagenbach, Berlin 1979
⢠Michael Ruetz: âIhr mĂźsst diesen Typen nur ins Gesicht sehenâ â APO Berlin 1966â1969. Zweitausendeins Verlag, Frankfurt 1980 (Fotobuch mit Texten).
⢠Che, Schah, !@#$%^&*. Die sechziger Jahre zwischen Cocktail und Molotow. Redaktion: E. Siepmann, I. Lusk, J. Holtfreter, M. Schmidt, G. Dietz. Elefanten Press, BilderLeseBuch, Berlin 1984, ISBN 3-88520-060-0.
⢠Peter Mosler: Was wir wollten, was wir wurden. Zeugnisse der Studentenrevolte. Rowohlt, Reinbek bei Hamburg 1988.
⢠Michael Ruetz: 1968 â Ein Zeitalter wird besichtigt. Zweitausendeins Verlag, Frankfurt 1997. Steidl Verlag, GĂśttingen 1998.
⢠Lutz Schulenburg (Hrsg.): Das Leben ändern, die Welt verändern! 1968 â Dokumente und Berichte. Edition Nautilus Hamburg 1998, ISBN 3-89401-289-7 (hier sind die unterschiedlichen StrĂśmungen, dieser internationalen Revolte versammelt).
⢠Rudolf Sievers (Hrsg.): 1968 â eine Enzyklopädie. Suhrkamp TB, Frankfurt 2004, ISBN 3-518-12241-X (Dieses Buch stellt einige der wichtigsten Texte zur VerfĂźgung, die damals prägend waren).
⢠Stephan Eisel, Gerd Langguth: Mythos â68: zur APO und ihren Folgen. Konrad-Adenauer-Stiftung, Sankt Augustin 2001.
⢠Martin Klimke, Joachim Scharloth (Hrsg.): 1968. Ein Handbuch zur Kultur- und Mediengeschichte der Studentenbewegung. Metzler, Stuttgart 2007, ISBN 3-476-02066-5.
⢠Jochen Zimmer (Hrsg.): Lagerfeuer im Atomzeitalter. Gewerkschaftliche und sozialdemokratische Jugendgruppen unter Einfluà der ApO. Trikont Verlag, Duisburg 2009.
⢠Jens Benicke: Von Adorno zu Mao. Ăber die schlechte Aufhebung der antiautoritären Bewegung. ça ira Verlag 2010, ISBN 978-3-924627-83-6.
⢠Reiner Zilkenat: Historische Forschungen zur Revolution 1918/19 und ihre Rezeption in der Zeit der auĂerparlamentarischen Opposition, online auf workerscontrol.net
⢠Michael Hewener: Die Westberliner Neue Linke und die Stasi â Der Kampf um den âRepublikanischen Clubâ. In: Arbeit â Bewegung â Geschichte, Heft I/2017, S. 22â44.
⢠Rainer Holze: Das APO-Archiv im Universitätsarchiv der FU-Berlin. In: Mitteilungen FĂśrderkreis Archive und Bibliotheken zur Geschichte der Arbeiterbewegung. Nr. 57 (März 2020), S. 11â14. ISSN 1869-3709
⢠Tilman Fichter, Siegward LĂśnnendonker: Geschichte des SDS 1946â1970. Mit einem Vorwort von Klaus Meschkat und einem Bildteil von Klaus Mehner. (1. Auflage 1977) Erweiterte und Ăźberarbeitete Auflage, Aisthesis, Bielefeld 2017, ISBN 978-3-8498-1259-1.
⢠Tilman Fichter, Siegward LĂśnnendonker: Dutschkes Deutschland: Der Sozialistische Deutsche Studentenbund, die nationale Frage und die DDR-Kritik von links â Eine deutschlandpolitische Streitschrift mit Dokumenten von Michael Mauke bis Rudi Dutschke. Klartext, Essen 2011, ISBN 978-3-8375-0481-1.
⢠Siegward LĂśnnendonker, Bernd Rabehl, Jochen Staadt: Die antiautoritäre Revolte. Der Sozialistische Deutsche Studentenbund nach der Trennung von der SPD. Band 1: 1960â1967. Westdeutscher Verlag, Opladen 2002, ISBN 3-531-13301-2.
⢠Siegward LĂśnnendonker: Linksintellektueller Aufbruch zwischen âKulturrevolutionâ und âkultureller ZerstĂśrungâ. Der Sozialistische Deutsche Studentenbund (SDS) in der Nachkriegsgeschichte (1946â1969). Ein Symposium. Springer VS, Wiesbaden 1998, ISBN 3-531-13099-4.
⢠Tilman Fichter: SDS und SPD. Parteilichkeit jenseits der Partei. Westdeutscher Verlag, Opladen 1988, ISBN 3-531-11882-X.
⢠Jßrgen Briem: Der SDS. Geschichte des bedeutendsten Studentenverbandes der BRD von 1945 bis 1961. Pädagogisch-extra-Buchverlag, 1976.
⢠Arne Andersen: Die Bergedorfer APO. Kultur- und Geschichtskontor, Hamburg 2021, ISBN 978-3-942998-20-8.
Weblinks
⢠Das APO-Archiv in Berlin
⢠Tilman Fichter, Siegward LĂśnnendonker: Berlin: Hauptstadt der Revolte. Archiv âAPO und soziale Bewegungenâ, März 1980
⢠Zeit der AuĂerparlamentarischen Opposition (APO) und Endphase. GLASNOST Informations- und Dokumentationssystem Berlin (Die APO in Berlin, Texte und Bilder)
⢠Dietmar Kesten, Jßrgen SchrÜder: Materialien zur Analyse von Opposition (MAO).
⢠Wolfgang Lubitz, Petra Lubitz: TrotskyanaNet (Ăberblick Ăźber das APO-Archiv und seine Trotzkismus-Sammlung; englisch)
⢠Zeiten des Wandels. BPB Informationen zur politischen Bildung, Heft 258, 1998
⢠rot ist schĂśn â APO in Hamburg-Bergedorf
⢠Geschichte und Materialsammlung der APO 1968 in Hamburg-Bergedorf
Einzelnachweise
cite-note-11. â Bundeszentrale fĂźr politische Bildung: AuĂerparlamentarische Opposition (APO). Abgerufen am 11. Oktober 2025.
cite-note-22. â Bundeszentrale fĂźr politische Bildung: Etappen der Parteigeschichte der GRĂNEN | Parteien in Deutschland. 6. Februar 2023, abgerufen am 11. Oktober 2025.
cite-note-33. â Michael Hewener: Die Westberliner Neue Linke und die Stasi â Der Kampf um den âRepublikanischen Clubâ. In: Arbeit â Bewegung â Geschichte, Heft I/2017, S. 22â44.
cite-note-44. â Holger Witzel: Pegida ist wie â˛68 von rechts. In: Stern.de, 27. Oktober 2015, abgerufen am 6. Januar 2016. Hans-Joachim Maaz: Pegida auf der Couch: Eine konservative APO? In: Deutschlandradio Kultur vom 23. Januar 2015, abgerufen am 6. Januar 2016. Alan Posener: Was Pegida und die 68er gemeinsam haben. In: Die Welt, 17. Januar 2015, abgerufen am 6. Januar 2016.
cite-note-55. â Hubertus Knabe: Die unterwanderte Republik: Stasi im Westen, MĂźnchen, 2001.
cite-note-0-66. â Robert Foltin: Und wir bewegen uns doch : soziale Bewegungen in Ăsterreich. Edition Grundrisse, Wien 2004, ISBN 3-9501925-0-6 (grundrisse.net [PDF]).
cite-note-77. â Christian SchreibmĂźller: Chronologie: Studentenrevolten in Ăsterreich. In: Profil. Jg. 39, Nr. 40, 29. September 2008, Beilage âprofil extraâ, S. 7.
cite-note-88. â Als die ZĂśglinge den Aufstand Ăźbten. In: Augustin â Die erste Ăśsterreichische Boulevardzeitung. 11. November 2015, abgerufen am 28. Mai 2022.
cite-note-99. â Michael Genner: Longo mai. In: Die 68er: Eine Generation und ihr Erbe. DĂścker, Wien 1998, ISBN 978-3-85115-253-1.
cite-note-1010. â Die âKroneâ und ihre Siege fĂźr die Wiener Leser. Abgerufen am 28. Mai 2022.
cite-note-1111. â Georg Friesenbichler: Unsere wilden Jahre : die Siebziger in Ăsterreich. BĂśhlau, Wien 2008, ISBN 978-3-205-78151-6, S. 112.
cite-note-1212. â Anton Mantler: Von der Arena zum WUK: 25 Jahre Wiener Geschichte der Kulturalternativen. Abgerufen am 28. Mai 2022.
cite-note-1313. â Leslie Keferstein: Eine kurze Geschichte der Anti-Atomkraft-Bewegung in Ăsterreich. In: Die Presse. 9. März 2021, abgerufen am 28. Mai 2022.